Förderverein Kleinkunstbrauerei Thaddäus e.V. in Kaisheim

 


 

Liebe Mitglieder, Förderer und Freunde der Kleinkunstbrauerei Thaddäus,

 

Ein kurzer Blick zurück auf das Kleinkunstjahr 1997: Dreiundzwanzig Vorstellungen im Thaddäussaal. Das Hürbener Ballorchester spielt zum ersten Mal zu einem Ballfest auf. Die Rolling Phones geben ein fetziges Konzert im Thaddäus. Die Mehlprimeln feiern ihr 25-jähriges Bühnenjubiläum im Festzelt mit hochkarätigen Kollegen wie Jörg Hube, Sigi Zimmerschied, Bruno Jonas, Francesca di Martin und der Biermösl Blosn.

 

Zwanzig Jahre später bieten wir Ihnen allein im Frühjahrsprogramm fünfundzwanzig Veranstaltungen an. Also „Bühne frei“ für Kleinkünstler aller Couleur, für Satire und intelligenten Wortwitz, für Musik, Tanz und Gesang, Lesungen und Slamer, für Newcomer, preisverdächtige junge Künstler und altgediente gefeierte Kleinkunsthaudegen, die wir schon öfters im Thaddäus bewundern durften. Übrigens dabei sind auch zwei der Wellbrüder, die damals als die Biermösln begeisterten.

 

Ganz besonders wollen wir Ihnen aber unsere Newcomer ans Herz legen. Es gibt den Ausdruck „brotlose Kunst“. Mit diesem Begriff müssen sich vor allem die jungen Kleinkünstler auseinandersetzen. Sie haben Talent, Ideen, den Drang nach Freiheit und Selbstverwirklichung und den Willen, etwas zu schaffen, sind aber noch nicht bekannt. Ihr Durchschnittsverdienst beträgt laut Künstlersozialkasse zu Beginn ihrer Karriere etwas mehr als 13000 Euro im Jahr und liegt nur wenig oberhalb der Armutsgrenze. Um bekannt zu werden, brauchen sie Auftritte. Das Thaddäus gibt ihnen die Gelegenheit. Der Förderverein sponsert diese Veranstaltungen und wir bitten Sie um Ihre Mithilfe durch den Besuch der Abende.

 

Liebe Freunde des Thaddäus, wir hoffen, Sie wieder recht zahlreich begrüßen zu dürfen. Genießen Sie die besondere Atmosphäre im Barocksaal, lassen Sie sich von der Thaddäus-Gastronomie verwöhnen und nicht zuletzt – werden Sie Mitglied im Förderverein.

 

 

Herzlichst,

im Namen des Fördervereins und der Kleinkunstbrauerei

 

Bruno König                                                Jürgen Panitz