Liebe Freundinnen und Freunde der Kleinkunst,

   


in den letzten beiden Jahren haben die Pandemie und seit einigen Wochen leider auch der Krieg in der Ukraine alles verändert. Viele von uns sind fassungslos, traurig, ratlos. Allerdings nicht sprachlos. Kunst, Kultur und Musik haben nie geschwiegen. Und unsere Künstler werden die richtigen Worte, Töne und Lieder finden, um uns über dies schrecklichen Zeiten hinweg zu helfen. Wir sollten sie hören und unterstützen. Im Übrigen sagte schon Sigmund Freud: Lachen und Humor dienen dazu, das Leid zu ertragen. Musik auch. 

Zum Auftakt versprechen die Mehlprimeln und Ira Nordwig bei einem Drei-Gänge-Menü „Ihr Mund wird Augen machen“. Musikkabarett vom Feinsten bieten Simon & Jan, die Wellküren und Faltsch-Wagoni an. Mit deftigen „Drinking Songs“ entführt uns die Paul Daly Band nach Irland, während Seán Keane, der Storyteller aus County Galway, mehr von zeitlosen Themen wie Lebensfreude, Liebe und Leidenschaft, Schmerz und Trauer singt und erzählt. Dass die Gitarre das magischte aller Musikinstrumente ist, beweisen Magic Acoustic Guitars. Zwischen Kabarett und Chanson agiert Lucy von Kuhl so gekonnt, dass sie dafür das „Scharfrichterbeil“ bekam, als dritte Frau nach vierunddreissig Männern. Anny Hartmann tanzt als „Klima-Ballerina“ den Mächtigen auf der Nase herum. Nikita Miller, in Kasachstan geboren, in Stuttgart aufgewachsen, anders deutsch, anders komisch, ist sehr direkt und deshalb sehr lustig. Der Österreicher Rudi Schöller besticht durch bescheidenes, ungelenkes Auftreten und subtilen, wortgewandten und blitzgescheitem Witz: Understatement trifft Überschmäh. Stephan Bauer fragt sich, ob die Ehe zwischen Mann und Frau überholt ist. Helge Thun wandelt zwischen den Welten der Zauberei und der komischen Poesie. Die „Schöne, wilde Weihnacht“ beschließt das Herbstprogramm mit den Mehlprimeln, Stanzi Kraus und Thomas Schechinger. 

Das Gasthaus ist an den Kleinkunstabenden von 18.00 bis 24.00 Uhr geöffnet und bittet um Reservierung (zum Essen) vor den Veranstaltungen. Die aktuellen Hygieneschutzbestimmungen entnehmen Sie bitte dem Anschreiben bei der Programmzusendung und zeitnah unserer Homepage und dem Newsletter. 

Vielen Dank an dieser Stelle an unser treues Publikum, an unsere ehrenamtlichen Helfer und an die Firmen, die mit ihren Anzeigen die Herausgabe unserer Programmhefte ermöglichen. Bleiben Sie uns gewogen und kommen Sie gesund durch diese schwierige Zeit. 

Herzlichst im Namen des Fördervereins und der Kleinkunstbrauerei Thaddäus  

  Bruno König                                                              Jürgen Panitz